Malaysia

Kuala Lumpur Teil zwei

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Kuala Lumpur Teil zwei

An einen bereits bekannten Ort in der Fremde zurückzukehren, fühlt sich manchmal trotzdem wie ein Nachhausekommen an. So lässt sich in etwa das Gefühl beschreiben, als wir wieder in Kuala Lumpur ankamen.

Zurück in Kuala Lumpur angekommen, hatten wir unsere erste weibliche Taxifahrerin. Wir haben uns auch länger unterhalten, was sich bei der Fahrt von knapp einer Stunde auch angeboten hat. Der Verkehr war in der absoluten Rush Hour.

Zu späterer Stunde als gedacht wieder im Hostel sind wir zu unserer Foodmeile Jalan Alor gegangen. Wir haben das erste Mal Stachelrochen gegessen und waren positiv überrascht! Es war sehr zartes Fleisch, wenig bis kein Fischgeschmack und eine Erfahrung wert.

Stachelrochen
Nach dem Essen anderer
Jalan Alor - unser Favorit

Allerdings ging es uns danach die paar Tage nicht blendend, wobei wir ihm das nicht eindeutig zuordnen können.

In dieser Nacht hieß es erst einmal lange ausschlafen. Nachmittags haben wir uns dann wieder mit Chas, unserem Lieblingshostelmitarbeiter, verabredet und dabei ein Pärchen kennengelernt, die zwar aus Portugal und Italien kommen, aber gemeinsam in Shanghai leben. Die folgenden Konversationen, in denen wir sie mit viele Fragen schon fast gelöchert haben, waren äußerst interessant. Und wo könnte man sich besser unterhalten als beim Essen? Und wo hat es uns wieder hinverschlagen? Genau, Jalan Alor.

Laden...

Zum Nachtisch wurden wir zu einer süßen Reisspeise eingeladen, die normalerweise mit Kokos serviert wird. Wer mich kennt, weiß, dass das keine Option ist. Wirklich gar keine. Und so gab es auch eine kokosfreie Variante und sie war sehr lecker!

Jalan Alor Reisspeise - Herstellung
Jalan Alor gedämpfte süße Reisspeise

Und was könnte einen solchen Abend jetzt noch perfekt abrunden? Richtig, ein Besuch in unserer Lieblingsbar mit weiteren verrückten asiatischen Musikvideos.

Hiddenbar - unser Favorit

Die letzten beiden Tage wollten wir nochmal so richtig entspannen und sind dafür in ein Hotel mit Infinity-Pool gegangen, was wir uns für die Reise auch einmal vorgenommen hatten und was hier recht günstig war. Das Zimmer bot uns die Möglichkeit, uns auf den bevorstehenden Flug nach Jakarta vorzubereiten, unsere Backpacks zu sortieren und nochmal richtig Luft zu holen. Auch wenn es durchaus Dinge in dem Hotel zu bemängeln gab, lässt einen die wahnsinnige Aussicht der gesamten Skyline darüber hinwegsehen.

Skyline Kuala Lumpur morgens um 7 Uhr
Infinity Pool Kuala Lumpur
Die Aussicht genießen

Apropos Aussicht. Einen Abend haben wir uns auch auf die berühmte Helipad Lounge Bar begeben und mit anderen einen tollen Sonnenuntergang genossen. Man muss sich zwar einen Cocktail kaufen, der auch nicht ganz so billig ist, aber den man wirklich bereit ist zu zahlen. Bei den Plätzen hatten wir auch noch besonderes Glück, da Leute gerade aufgestanden sind und wir somit einen Tisch ohne vorherige Reservierung bekommen konnten.

Malaysia, du hast uns sehr gut gefallen und wir sind so froh, unsere Reise hier begonnen zu haben. Auf ein Wiedersehen!